Klosterkirche St. Märgen
Hauptportal Klosterkirche St. Märgen
Ohmenkapelle St. Märgen
Klosterkirche St. Märgen
Heiliger Josef Klosterkirche St.Märgen
Heilliger Ubald von Gubbio Klosterkirche St. Märgen
Klosterkirche St. Märgen
Marienbrunnen Klosterhof St. Märgen
Der Barockbildhauer aus dem Schwarzwald
Jubiläumsausstellung zum 300. Geburtstag des großen Schwarzwälder Bildhauers
17. Mai bis 2. September 2007
Matthias - Faller - Ausstellung 2007
Ausstellung
KlosterMuseum
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Matthias Faller
Werke
Termine
Impressum
Das KlosterMuseum St.Märgen
zeigt momentan sechs für den Ort bedeutsame Themen

Barocke Klosterkirche und Klosterareal
Der Domprobpst Bruno von Straßburg stiftete 1118 ein Kloster, das mit deutschen und lothringischen Augustinerchorherren besiedelt wurde. Sie brachten das älteste Gnadenbild, das wir heute in der Erzdiözese Freiburg kennen: die Skulptur einer Sitzmadonna, die dem neubegründeten Kloster seinen Namen gab: Cella Sanctae Mariae, woraus später St.Märijen, St. Mergen, und schließlich St. Märgen wurde.Das barocke Kloster in seiner exponierten Lage vermittelt heute noch das eindrucksvolle Zusammenspiel klösterlicher Kultur mit der einmaligen Landschaft des Hochschwarzwaldes.

Matthias Faller
Geboren am 23. Februar 1707 auf dem Oberfallengrundhof. Nach der Lehre führten Ihn seine Wanderjahre nach Colmar, Augsburg, München, Wien und Prag, bevor er dann hauptsächlich für die beiden Klöster St. Märgen und St. Peter arbeitete. Uhrenschilder und figürlicher Schmuck für Hofkapellen und Baueernhäuser gehörten ebenso zu seinem Repertoire.
Als er im Alter von 84 Jahren in St. Märgen starb, vermerkte ein Chronist: "Er war einer der bedeutestenden Barockbildhauer Süddeutschlands, seine Werke gehören zum wertvollsten und liebenswürdigsten Kunstbesitz unserer Heimat, den eine lebensfrohe und tiefreligiöse Zeit hinterlassen hat.

Die Anfänge der Schwarzwälder Uhr
ab 17. Jahrhundert
Um 1680 fertigten die sSchwarzwälder Uhrmacherbrüder Georg Kreutz (1638 - 1689) und Mathias Kreutz (1640 - 1720) auf der "Redeck" die ersten hölzernen Waaguhren. .

Ein weiterer Uhrmacher der ersten Stunde war de Musikinstrumentenbauer und Schreiner Lorenz Frey, bekannt als St. Märgener "Hackbretterlenz". Die chronologisch aufgebaute Ausstellung zeigt die faszinierende Entwicklung der Schwarzwälder Uhr
Sakrale Kunst und Volksfrömmigkeit
Im 18./19. Jahrhundert war es üblich, das ganze Haus, fast jeden Raum, mit religiösen Zeichen und Symbolen zu versehen. Diese Durchdringung des Alltags mit Devotionalien wie Gebetsbüchern, Andachtsbildern,, Känsterle, Kruzifixen, etc. diente der eigenen, persönlichen Frömmigkeitsübung.Die dabei verwendeten Zeichen waren mannigfaltiger Art und wurden von Wallfahreren mitgebracht. Das KlosterMuseum St. Märgen beherrbergt eine umfassende Sammlung religiöser Andenken von Bittfahrern.
Schwarzwälder Hinterglasmalerei
Die Schwarzwälder Hinterglasmalerei stehtin enger Verbindung mit der Wallfahrt. Im Mittelalter war die Wallfahrt in der Regel eine Sühnefahrt. sie war eine Fernwallfahrt nach Jerusalem, Rom und Santiago de Compostela. Das änderte sich im 17. Jahrhundert. An die Stelle der Fernwallfahrt traten regionale Wallfahrten. Die Austellung Schwarzwälder Hinterglasmalerei dokumentiert in umfassender Weise die historische Entwicklung und den Vertrieb der für den Wallfahrtsort bedeutsamen Hinterglasmalerei. Die Sammlung zeigt kulturhistorisch besonders wertvolle Ausstellungsstücke.

Eine Reise ins Uhrenland
Andreas Löffler in Cambridge
Im Herbst 1839 verließ ein lebensfroher Bursche seine Heimat St. Märgen, um in England sein Glück zu machen. In den folgenden vier Jahren schrieb der junge Mann 25 Briefe nach Hause, die auf dem elterlichen Hof bis heute lückenlos erhalten blieben. Aus diesen Briefen, die nicht nur die damalige Wirtschaftswelt der Schwarzwälder Pioniere widerspiegelt, wird das Denken, Fühlen und Handeln eines jungen Menschen aus dem 19. Jahrhunderts lebendig, dessen persönliches Schicksal nicht unbeührt lässt.

www.kloster-museum.de